- Juni.
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Das ist der Tag, an dem Slate Auto aufhört, um Zahlen herumzutanzen, und tatsächlich den Preis für sein Elektrofahrzeug bekannt gibt. Dazu noch? Die Vorbestellungen nehmen Fahrt auf. Diesmal gibt es keine Rückerstattung. Wir sprechen von nicht erstattungsfähigem Bargeld.
Das Ziel? Die ersten Einheiten sollen später in diesem Jahr auf den Markt kommen.
### Das Reservierungsspiel
Das Unternehmen hat bereits am Donnerstag potenzielle Käufer angesprochen. Sichern Sie sich jetzt einen Reservierungsrabatt von 50 US-Dollar, bevor im nächsten Monat der tatsächliche Vorbestellungspreis von 300 US-Dollar anfällt. Warum? Um einen Platz in einem früheren Lieferfenster zu garantieren. Das Frühbucherangebot überspringen? Du wartest.
Einfache Anreizstruktur. Funktioniert es? Vielleicht.
Slate kam letzten April aus der Tarnung, vor allem nachdem TechCrunch seine geheimen Pläne enthüllt hatte. Der Pitch war in seiner Brutalität verführerisch. Ein einfaches, schnörkelloses Elektrofahrzeug. Handkurbelfenster. Keine Farbe. Sie können ihn als Zweisitzer-Truck konfigurieren oder auf Wunsch zu einem Fünfsitzer-SUV ausbauen.
Sie behaupteten ursprünglich, der Grundpreis würde unter 20,00 $ liegen.
Dann fügten sie noch eine Steuergutschrift in Höhe von 7,50 US-Dollar hinzu. Dadurch sah die Überschrift hübsch aus. Aber dieser Kredit wurde durch die Trump-Regierung und die Manöver des Kongresses gegen Ende des Jahres zunichte gemacht. Puh.
Das Versprechen, weniger als 20.000 Euro zu zahlen, hat sich also in Luft aufgelöst. Slate hielt danach den Mund und deutete nur an, dass die neue Realität im Bereich „mittlerer 20,0 $“ liegt. Ein verschlossener Mund stärkt nicht das Selbstvertrauen, aber es zerstört die Hoffnung nicht völlig. Jedenfalls noch nicht.
### Amazonas-Blut und Milliarden
Hier ist die Sache, die schwer zu ignorieren ist. Slate ist kein Garagenprojekt mit einem Traum und einem Schweißer. Das ist Heavy-Metal-Finanzierung.
Das Startup kündigte bereits im April eine Finanzierungsrunde der Serie C in Höhe von 650 Millionen US-Dollar an. Damit beläuft sich die gesamte Mittelbeschaffung auf rund 1,4 Milliarden US-Dollar. Eine erstaunliche Summe für ein Elektrofahrzeugunternehmen, das immer noch kein einziges Auto in der Einfahrt hat.
Wer stellt die Schecks aus? Hauptsächlich TWG Global, das Finanzunternehmen im Besitz von LA Dodgers-Eigentümer und Mitunterstützer Mark Walter. Jeff Bezos hat die ersten Runden gewiss unterstützt. Aber seine aktuelle Rolle ist unklar. Sein Family-Office-Manager verließ den Vorstand im Mai. Ist Bezos immer noch aktiv? Die Stille deutet darauf hin, dass er auf das Armaturenbrett schaut und nicht das Lenkrad berührt.
Die Führung ist ebenso korporativ, wenn auch auf ganz spezifische Weise. Im März tauschte Slate den CEO gegen Peter Faricy. Ehemaliger Vizepräsident bei Amazon Marketplace. Er ist von anderen ehemaligen Amazon-Managern umgeben. Es fühlt sich weniger wie ein Aufeinandertreffen der Startup-Kulturen an, sondern eher wie eine Unternehmenstransplantation.
### 160.000 Reservierungen im Vergleich zur Realität
Seit der Markteinführung des Autos im letzten Jahr haben über 160.0 potenzielle Kunden ihre erstattungsfähigen Reservierungen im Wert von 5 US-Dollar aufgegeben. Diese Zahl sieht riesig aus. Bis Sie sich an den Friedhof der EV-Startups erinnern, die hinter ihnen liegen.
Reservierungen sind einfach. Vorbestellungen sind schwierig. Ein funktionsfähiges Auto zu liefern ist brutal.
Kann ein Team aus ehemaligen Amazon-Managern und finanzstarken Unterstützern das schaffen? Oder wird Slate in die Liste der Unternehmen aufgenommen, die Weltversprechen und Pressemitteilungen geliefert haben?
Die Zeit wird es zeigen. Warten Sie vorerst bis zum 24. Der Preis könnte endlich für sich sprechen.
