Die Audioaufnahme kommt. Drücken Sie einfach eine Taste.

Uber führt am Donnerstag eine neue Funktion ein und bezeichnet sie als „zusätzliche Sicherheit“ für jene nervösen Passagiere, die es vorziehen, nicht mit verbundenen Augen in die Ungewissheit zu fahren. Die Prämisse ist einfach. Sie öffnen die App, tippen auf „Start“ und die Fahrt wird protokolliert.

Vor der Reise oder während. Ihre Wahl.

Aber hier ist der Haken. Der Ton wird nicht direkt an eine Serverfarm übertragen. Es bleibt auf Ihrem Telefon verschlüsselt. Uber kann keinen Blick darauf werfen. Sie können es nicht einmal sehen. Es taucht nur auf, wenn Sie einen Sicherheitsbericht einreichen. Dann laden Sie es hoch. Wenn nicht? Zwei Wochen später verschwindet es. Gegangen. Gelöscht. Keine Papierspur für gelegentliches Abhören.

Auch Autofahrer tappen nicht im Dunkeln. Wenn Sie die Aufnahmetaste drücken, bevor Sie überhaupt ins Auto einsteigen, sieht es der Fahrer. Sie haben auch ein Out. Brechen Sie die Fahrt ab. Keine Strafe. Technisch gesehen ist es eine Pattsituation, aber eine höfliche.

„Diese neuen Sicherheitsfunktionen bieten sowohl Fahrern als auch Fahrern zusätzliche Sicherheit.“

— Andrew Brem, General Manager von Uber UK

Er klingt ruhig. Unternehmen. Aber die Realität ist chaotischer.

Nächste Woche kommt ein verifiziertes Abzeichen. Dies ist nicht für das Umschalten durch den Fahrer vorgesehen; Es ist für den Fahrer. Uber möchte den Fahrern zeigen, wer Sie wirklich sind. Wurde Ihr Name mit Datenbanken Dritter abgeglichen? Hast du ein Selfie und einen Ausweis hochgeladen? Gut. Du bekommst das Abzeichen. Der Fahrer sieht es, bevor er akzeptiert. Es ist Vertrauen, digitalisiert und von Fremden überprüft.

Stoppt das tatsächlich schlechtes Verhalten? Wahrscheinlich nicht ganz. Aber es verändert die Optik.

Lilian Greenwood, örtliche Verkehrsministerin, findet den Schritt gut. Sie spricht über Technologie, die dazu beiträgt, alltägliche Fahrten sicherer zu machen. Sicher ist ein relativer Begriff. Lucy Duckworth vom Survivors Trust nennt es einen „positiven Schritt“. Sie wünscht sich eine „Sicherheit geht vor“-Kultur. Eine Kultur, in der die Menschen einander respektieren. Hübsch. Im Idealfall hätten Sie das. In der Praxis? Sie haben jetzt nur noch einen Knopf.

Aber Treiber? Sie scheinen glücklicher zu sein. Kola Olalekan, Fahrer und GMB-Gewerkschaftsvertreter, gibt zu, dass ihm das Selbstvertrauen gibt. Er holt Menschen aus „den verschiedensten Gegenden“ ab, oft zu ungewöhnlichen Zeiten. Ein Abzeichen verrät ihm, wer sich am anderen Ende des Bildschirms befindet. Es erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass er auf „Akzeptieren“ drückt.

Wer gewinnt wirklich? Vielleicht niemand. Nur eine etwas andere Art, aus Angst oder Erleichterung zu reiten. Die Aufnahme liegt in Ihrer Tasche und steckt voller Potenzial.

Drückst du den Knopf?