Du stehst in der Schlange. Der Kassierer scannt Ihren Artikel. Du zückst dein Handy. Sie versuchen, es gegen den Leser zu klopfen. Es passiert nichts. Der Bildschirm bleibt dunkel. Die Transaktion schlägt fehl. Sie spüren, wie die Hitze in Ihrem Nacken steigt, wenn die Person hinter Ihnen ihr Gewicht verlagert.
Die meisten Leute gehen davon aus, dass NFC eine zwingende Voraussetzung für Google Wallet ist. Es fühlt sich an wie ein Schloss an einer Tür. Wenn Sie den Schlüssel nicht haben, können Sie nicht eintreten. Aber das stimmt nicht ganz. Das hängt von Ihrem Gerät ab. Und es kommt auf den Händler an.
Wenn Ihr Telefon über keine Near Field Communication-Hardware verfügt, sind Sie nicht von digitalen Zahlungen ausgeschlossen. Sie müssen lediglich die Art und Weise ändern, wie Sie mit dem System interagieren. Die Methode wechselt von einem Tippen zu einem Scan oder einer manuellen Eingabe. Es ist langsamer. Es ist weniger elegant. Aber es funktioniert.
Die Hardwarebeschränkung
NFC ermöglicht die Kommunikation zweier Geräte über kurze Distanzen. Es ist die Technologie hinter kontaktlosen Karten. Wenn Sie auf Ihr Telefon tippen, sendet das Telefon eine tokenisierte Version Ihrer Kartendaten. Das Terminal des Händlers erhält diesen Token. Es überprüft die Transaktion. Der Vorgang dauert Millisekunden.
Viele preisgünstige Android-Telefone verzichten aus Kostengründen auf NFC. Einige ältere Flaggschiffe aus den vergangenen Jahren haben es ebenfalls weggelassen. Wenn Sie sich das Einstellungsmenü ansehen und den NFC-Schalter nicht finden, fehlt Ihre Hardware. Sie können die Software nicht dazu zwingen, Funkwellen zu simulieren. Die Physik gewinnt.
Das bedeutet nicht, dass Sie auf Bargeld angewiesen sind. Oder schlimmer noch, Sie vergessen Ihren Geldbeutel. Es bedeutet lediglich, dass Sie ein anderes Protokoll verwenden.
Methode 1: QR-Code-Scans
Dies ist die häufigste Problemumgehung. Händler, die Google Wallet akzeptieren, unterstützen in der Regel QR-Code-Zahlungen. Der Vorgang ist im Vergleich zu NFC umgekehrt. Anstelle der telefonischen Übermittlung generiert der Händler einen Code.
- Öffnen Sie Google Wallet.
- Wählen Sie die Karte aus, die Sie verwenden möchten.
- Tippen Sie auf Bezahlen.
- Ein QR-Code erscheint auf Ihrem Bildschirm.
- Der Kassierer scannt es mit seinem Kassensystem.
Es sind zwei Aktionen erforderlich. Sie zeigen. Sie scannen. Es verlängert die Kassenschlange um einige Sekunden. In einem überfüllten Laden summieren sich diese Sekunden. Aber für kleinere Transaktionen oder langsamere Einzelhändler ist es eine praktikable Alternative.
Nicht alle Händler unterstützen dies. Große Ketten verfügen möglicherweise über integrierte NFC-Terminals, die keine QR-Codes akzeptieren. Sie müssen nachfragen. Oder suchen Sie nach dem Kontaktlos-Symbol. Wenn Sie nur das QR-Symbol sehen, wissen Sie, was zu tun ist.
Methode 2: Manuelle Eingabe für Online-Käufe
Die QR-Methode gilt für physische Geschäfte. Online-Shopping ist anders. Sie benötigen kein NFC, um etwas im Internet zu kaufen. Sie verwenden dieselbe Tokenisierungs-Engine.
- Fügen Sie Artikel zu Ihrem Warenkorb hinzu.
- Gehen Sie zur Kasse.
- Wählen Sie als Zahlungsmethode Google Pay oder Google Wallet aus.
- Der Browser oder die App fordert zur Authentifizierung auf.
- Bestätigen Sie mit Ihrem Fingerabdruck, Ihrer Gesichts-ID oder Ihrer PIN.
Die Transaktion wird sicher abgewickelt. Der Händler sieht nie Ihre tatsächliche Kartennummer. Sie erhalten einen Token. Dies ist die gleiche Sicherheitsebene wie bei NFC-Zahlungen im Geschäft. Der Unterschied liegt in der Übertragungsart. Daten werden über das Internet übertragen. Nicht über Funkwellen.
Dies funktioniert auf jedem Android-Gerät mit einem Browser und einer Internetverbindung. Es funktioniert auch auf iPhones, wenn Sie Google verwenden
































