John F. Kennedy Jr. hat nicht den geradesten Weg zur Bar eingeschlagen. Nachdem er sich an Elite-Vorbereitungsschulen wie der Phillips Academy und der Collegiate School erste Erfahrungen gemacht hatte, landete er 1979 an der Brown University. Dort verbrachte er vier Jahre, tauchte tief in die amerikanische Geschichte ein und machte 1983 seinen Abschluss.
Aber die Wissenschaft war nicht seine einzige Obsession.
JFK Jr. hatte gerade sein Brown-Studium abgeschlossen und hatte ein ausgeprägtes Interesse an Leistung. Er blieb nicht ausschließlich auf dem akademischen Weg; Stattdessen betrat er die Amateurbühnen in New York City. Das waren keine Nebenrollen. Er trat in einer Reihe von Produktionen auf und zeigte dabei ein Gespür für das Dramatische, das später seine öffentliche Rolle prägen sollte.
Seine Mutter, Jacqueline Kennedy Onassis, hatte andere Pläne.
Sie forderte ihn auf, sich dem Gesetz zuzuwenden. Also tauschte er Skripte gegen Gesetze ein und schrieb sich an der New York University ein, um seinen Abschluss in Rechtswissenschaften zu machen. 1989 überquerte er die Ziellinie, doch die letzte Hürde erwies sich als steiler als erwartet.
Die Anwaltsprüfung ist notorisch brutal.
JFK Jr. hat es zweimal nicht geschafft.
Zwei Schläge und er war raus? Nicht ganz. Er ging zurück zum Zeichenbrett. Bei seinem dritten Versuch bestand er schließlich. Der Weg zum Anwalt war mit Wiederholungsversuchen gepflastert, aber er schaffte es über die Ziellinie.
„Er hat die Anwaltsprüfung zweimal nicht bestanden, bevor er einen dritten Versuch bestand.“
Diese Beharrlichkeit wurde zu einem bestimmenden Merkmal. Es ging nicht nur darum, den Abschluss zu bekommen. Es ging darum zu beweisen, dass er mit dem Druck umgehen konnte. Die Schauspielrollen verblassten, aber die juristischen Qualifikationen blieben bestehen.
Jahre später dominierte das Bild von JFK Jr. mit einer juristischen Fachzeitschrift die Titelseiten. Der Schauspieler war weg. Der Anwalt blieb. Aber diese frühen Erfahrungen? Sie haben ihn nie wirklich verlassen. Sie prägten, wie er sprach. Wie er sich bewegte. Wie er eine Verbindung zu einem Publikum herstellte, das nicht nur im Gerichtssaal saß.
Es ist eine Erinnerung daran, dass Bildung nicht immer linear verläuft. Manchmal sind es eine Reihe von Umwegen. Ein paar Misserfolge. Und ein letzter, hart erkämpfter Pass.




























