Home Internet & IT Gadgets So schließen Sie eine Webcam über Ihr USB-Kabellimit hinaus an

So schließen Sie eine Webcam über Ihr USB-Kabellimit hinaus an

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Mit einer Standard-USB-Webcam stößt man ziemlich schnell an die Wand. Die Kabellänge ist der Flaschenhals. Sie können kein zwei Meter langes Kabel quer durch das Wohnzimmer verlegen, geschweige denn Ihre Anlage an eine Kamera am anderen Ende des Hauses oder draußen im Hinterhof anschließen.

Wenn Sie einen weit entfernten Raum einfangen müssen, ist das Plug-and-Play-USB-Modell die Lösung. Sie benötigen eine Kamera mit externen Anschlüssen.

Es gibt einige Möglichkeiten, dies anzugehen. Eine Möglichkeit besteht darin, ein Videokabel mit Cinch-Buchsen von einer Standardkamera direkt an Ihren Computer anzuschließen. Es ist altmodisch. Es funktioniert. Sie können im Internet kleine Lochkameras kaufen, entweder einzeln oder versteckt in Dingen wie Uhren und Rauchmeldern. Kleine Überwachungskameras kosten weniger als 100 US-Dollar, wenn Sie ausreichend herumsuchen.

Das Problem ist nicht die Kamera. Es ist der Abstand zwischen der Kamera und dem Computer.

Drahtlose und vernetzte Optionen

Kabel sind eine Qual. Sie können sie vollständig überspringen.

Nutzen Sie eine Funkverbindung. Beispiele hierfür sind X10-Produkte wie XRay Vision. Oder stützen Sie sich auf eine Ethernet-Verbindung. WiFi-Setups funktionieren auch. Wenn Sie bereits über ein Heimnetzwerk verfügen, ist für den Anschluss einer externen Webcam an Ihren Computer möglicherweise überhaupt keine zusätzliche Netzwerkhardware erforderlich. Es fügt sich einfach ein.

Was kann man eigentlich damit machen?

Die Überwachung Ihres Zuhauses ist eine Sache. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, Bilder über das Internet zu teilen.

Die Liste der Einsatzmöglichkeiten wird schnell lang.

  • Videotelefonate mit einem Freund, der auch eine Webcam hat.
  • Videokonferenzen mit Geschäftspartnern am anderen Ende der Welt.
  • Live-Streaming eines Videointerviews auf Ihrem Blog.
  • Bereitstellung von Bildern direkt an einen webfähigen PDA oder ein Smartphone.

Bei manchen Programmen können Sie Ihren Camcorder sogar mit dem Webcam-Setup verbinden. Jetzt kann jeder Ihre Urlaubsaufnahmen über das Internet ansehen. Die Möglichkeiten sind endlos. Meistens, weil die Leute gelangweilt sind und zu viel Zeit haben.

Die Netzwerkkamera-Alternative

Wenn Sie bereit sind, etwas Geld auszugeben, schauen Sie sich eine Netzwerkkamera an.

Dieses Ding verfügt über Webcam-Software und einen integrierten Webserver. Kein PC erforderlich. Es braucht keinen Computer, um zu funktionieren. Alles, was es braucht, ist eine Internetverbindung. Wenn Sie zu Hause über ein Ethernet-Netzwerk verfügen, können Sie eine Kamera finden, die sich nahtlos in Ihr Netzwerk einfügt.

Es ist sauberer. Keine USB-Treiber. Keine Latenzprobleme durch ein langes Kabel. Nur Strom und Daten.

Warum ist das wichtig?

Weil der durchschnittliche Benutzer denkt, eine Webcam sei ein Peripheriegerät. Das ist es nicht. Es ist ein Knoten. Sobald Sie es vom USB-Kabel trennen, wird es Teil der Infrastruktur. Sie sind nicht mehr durch die Physik eingeschränkt. Sie sind durch Bandbreite und Budget begrenzt.

Welchen Weg gehst du? Das günstige Cinch-Kabel? Die drahtlose Funkverbindung? Oder die dedizierte Netzwerkkamera?

Die Antwort hängt davon ab, wie viel Sie bezahlen möchten und wie sehr Sie dem Äther vertrauen.

Wenn Sie tiefer in die Materie eintauchen möchten, schauen Sie sich an, wie Webserver funktionieren. Oder wie Digitalkameras Licht einfangen. Wenn Sie die Hardware verstehen, können Sie verhindern, dass Sie die falsche Ausrüstung kaufen.

Quellen verweisen auf ältere Tools wie ReCam von MOBI Technologies und Webcam32 von Surveyor Corp. Sie sind veraltet. Die Prinzipien bleiben bestehen.

EarthCam zeigt die Welt seit Jahren. Bereits 2004 ermöglichte BBC News seinen Nutzern, andere zu beobachten. Die Technologie hat sich weiterentwickelt. Das Kernproblem ist nicht der Fall. Sie müssen das Bild trotzdem von Punkt A nach Punkt B bringen, ohne dass dabei Frames verloren gehen.

Es geht nicht um die Pixel. Es geht um die Pipeline.

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